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Geschichte des Rhönradturnens

Zuerst eine Empfehlung: Die Geschichte des Rhönradturnens hat ausführlich der Internationale Rhönradturn-Verband veröffentlicht.

Für Eilige gibt es hier von uns eine Kurzfassung:

Geschichte des Rhönradturnens allgemein

Das Rhönradturnen ist eine verhältnismäßig junge Sportart. Erst seit 1925 gibt es das Rhönrad als Sportgerät.
Das Rhönrad ist, so erzählt die Legende, ein Turngerät, das sich aus einem alten Weinfass 'entwickelt' hat, mit dem Otto Feick als Kind aus Spaß die Wiese hinunter rollte. - Was damals unten im Tal übrig blieb, waren die Metallbänder, die das Holz zusammen gehalten hatten... Und diese Bänder hat er dann mit Sprossen verbunden, so konnte er auch besser sehen, wohin er rollte :-)). Das kappte auch auf ebener Strecke.

Für den Hallensport wurden die Reifen später mit Plastik ummantelt.

Während der ersten Jahre fand das Rhönrad schnelle Verbreitung durch die deutsche Propaganda der NS-Regierung; nach dem zweiten Weltkrieg verschwand es aus politischen Gründen von der Turnfläche, denn die Nazis hatten es als ihr deutsches Sportgerät für Propagandazwecke missbraucht.
Der eigentliche Wert als attraktives und sehr akrobatisches Sportgerät für Schwindelfreie, Wagemutige und Turner/innen wurde erst in den letzten 50 Jahren von Sportvereinen so richtig wieder entdeckt. Seit Ende des letzten Jahrhunderts gibt es auch internationale Wettkämpfe und Meisterschaften. (siehe: Rhönradturn-Verband )

Auch an unserer Schule hat das Rhönrad Geschichte geschrieben - das erzählen wir auf einer anderen Seite: "Unsere AG"



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